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Weltkulturerbe

Was haben der Grand Canyon in den USA, die Pyramiden Ägyptens, der Mont Saint-Michel in Frankreich, Machu Picchu in Peru der Ngorongoro-Krater in Tansania gemeinsam?

Es sind verbliebene Zeitzeugen ehemaliger Hochkulturen und einmalig Naturlandschaften, die vor dem Untergang bewahrt werden müssen. Dabei ruht die Verantwortung nicht nur auf den Schultern des einzelnen Landes, in dem der Zeugnisse der Vergangenheit liegen, sondern es ist vielmehr Aufgabe der gesamten Völkergemeinschaft. Im "Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt", welches die UNESCO 1972 verabschiedet hat, wird dies als Zielführung festgelegt. Von 185 Staaten wurde die Konvention mittlerweile ratifiziert.

Die Ernennung zu einer Kultur- oder Naturstätte auf der Welterbeliste der UNESCO ist mit der Verpflichtung verbunden kontinuierliche Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen durchzuführen. Aufgenommen werden potentielle Kandidaten nach einer Prüfung durch das UNESCO-Welterbekomitee. Voraussetzung hierfür u.a. ist die Einhaltung der Kriterien "Einzigartigkeit" und "Authentizität" bei einer Kulturstätte oder der "Integrität" bei einem Naturdenkmal. Des Weiteren muss das Denkmal mit einem umfassenden Erhaltungsplan überzeugen. Das Komitee stützt sich in seinen Entscheidungen auf beratende Fachverbände (ICOMOS und IUCN).

Die Welterbe-Liste der Unesco beinhaltet insgesamt 936 Denkmäler in 153 Staaten. Das Welterbe besteht aus 725 Kulturdenkmälern und 183 Naturdenkmälern. Zudem sind 28 Denkmäler als Kultur- und Naturdenkmal klassifiziert (Stand ist die Aktualisierung der Welterbe-Liste im Sommer 2011).

Länder mit Weltkultur- und/oder Weltnaturerbestätten:

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